"Wartezeit mit ganz viel Witz
Verkehrsschilder bereits am Eingang und besonders im Bühnenbereich vermitteln den Besuchern eine besondere Atmosphäre. Die zwölf Kilometer entfernte Raststätte Langwedel hat bei der nächsten FreilichtproduktiondesWeyherTheaters am Fuße des Erbhofs in Thedinghausen eine Zweigstelle oder sogar einen neuen Standort erhalten. "Ein Bus wird kommen" lautet der Titel der rund zwei Stunden dauernden humorvollen Aufführung mit einem Musik-Hit nach dem anderen.
Wie aufs Stichwort erklingt bei diesem besonderen Zwischenstopp am Rasthof immer wieder Livemusik, für die während der gesamten Serie abwechselnd Max Meyer und Leonard Leidert (beide Gitarre), Michael Haupt und Magnus Bodzin (Bass und Gitarre) sowie der Schlagzeuger Kevin Kuhlmann sorgen. Das Publikum erlebt viele Szenen hautnah mit, denn die Darsteller beziehen ab und an auch den Mittelgang ins Geschehen mit ein. Sei es solo, zu zweit oder bei einer Polonaise.
Schon früh kocht die Stimmung bei diesem hervorragend abgestimmten Text-Musik-Programm hoch. Es gibt immer wieder Szenenapplaus und am Ende Standing Ovations mit Songzugaben. "Ein Schiff wird kommen", das 1960 von Lale Andersen erstmals gesungene Lied, dient als Einsteiger für den kommenden Bus und erklingt als Ohrwurm immer wieder. Das Zitat "Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende" zieht sich ebenfalls wie ein roter Faden durch die Aufführung. Und Lieder wie "I’m Walking", "Ein bisschen Spaß muss sein", "Highway to Hell", "Was wollen wir trinken" und "Ich mag Sonne, die mich wärmt" zählen zu bekannten Hits.
Mehr wird zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht verraten, aber es wird sich zeigen, ob am Ende wirklich alles gut wird auf dem Weg zum dänischen Legoland im knapp 400 Kilometer entfernten Billund. Jedenfalls wird hier das Warten überhaupt nicht langweilig."
