
Hans ist seit fünf Jahren Witwer – aber in Tine hat er eine Frau gefunden, die ihm die Gewissheit gibt, dass das Leben weitergeht. Es könnte alles so schön – wenn seine Familie ihm nicht ungewollt das Leben schwer machen würde…
Sein jüngerer Sohn Jan wohnt mit seinen 35 Jahren noch ausgesprochen gern im „Hotel Papa“. Dass dessen Freundin Steffi mit einzieht, war allerdings nicht geplant. Und schon gar nicht, dass der ältere Sohn Johannes, genannt Jonny, auch wieder in sein Kinderzimmer zurückzieht, weil seine Ehe gescheitert ist. Hans’ Patentochter, die junge Amerikanerin Judy, und der Nachbar Jürgen, der ständig seine Schlüssel verliert, sorgen dafür, dass im Haus nichts so läuft, wie Hans und Tine sich das vorgestellt haben.
Und sehr schnell entwickelt sich treppauf, treppab in vier Zimmern ein Alltagswirrwarr, das jeder kennt, das aber auf der Bühne (oft anders als im Leben) so brüllend komisch werden kann in diesem Chaos zwischen Wohnzimmer und drei Schlafzimmern…
Übrigens:
In einem ungewöhnlichen, sehr aufwändigen Bühnenbild, das Hermes Schmid entworfen hat, erzählt Pinkus – wie in „Prost Neujahr!“, seinem großen Komödien-Erfolg der vergangenen Spielzeit – eine sehr alltägliche Familiengeschichte mit ganz normalen Menschen, die eigentlich alle ausgesprochen nett und sympathisch sind – aber wenn sich sieben Erwachsene jeden Tag in einem Haus begegnen, bleibt die komödiantische Turbulenz natürlich nicht aus. Auch dieses Stück hat Frank Pinkus wieder für die Uraufführung in Weyhe den sieben Schauspielern auf den Leib geschrieben.