
Michel aus Lönneberga – neben Pippi und Karlsson vom Dach ist dieser Michel eine der originellsten und liebenswertesten Schöpfungen Astrid Lindgrens. Michel ist einfach der Inbegriff des Lausejungen. Wo immer Michel auftaucht, geht etwas zu Bruch, läuft etwas schief, passiert irgendetwas. Und dabei meint Michel es eigentlich immer gut. Er will gar keinen Unsinn machen, weil er ein herzensguter Junge ist. Aber irgendwie gelingt ihm eigentlich nichts so, wie er es geplant hat. Er wollte doch nur die Suppe auslecken – kann Michel etwas dafür, dass sein Kopf im Suppentopf stecken bleibt? Was kann Michel dafür, dass die Zahnzieh-Aktion bei Lina nicht ganz funktioniert, weil sie so wehleidig ist? Oder dass Papa in Michels Mausefalle tritt? Dass Papa den Blutteig über den Kopf kriegt? Dass Klein-Ida so gerne Michels Flüche nachplappert? – Michel jedenfalls versteht nicht, dass er ständig so viel Ärger kriegt. Aber er hat ja seine „Technik“, damit umzugehen: Er flüchtet in den Schuppen und schnitzt seine Holzmännchen. Und als er am Ende seinem besten Freund, dem Knecht Alfred, das Leben rettet, kann ihm sowieso niemand mehr ernstlich böse sein…
Übrigens:
Die drei Bücher über „Michel aus Lönneberga“ gehören zu den erfolgreichsten Kinderbüchern, die Fernsehserie ist bis heute ein Fest für große und kleine Kinder. Diese Bühnenbearbeitung vereint einige der schönsten Episoden zu einem Theaternachmittag für Kinder, Eltern und Großeltern – denn an diesem Stück werden alle Generationen ihre Freude haben. Michels Geschichten sind auf jeden Fall spannend, lustig, unwiderstehlich – und auch musikalisch. Ein Vergnügen für die ganze Familie!