Meine 5 Frauen...

Maria und Tom Beerbaum sind schon einige Jahre miteinander verheiratet. Durchaus glücklich. Könnte man meinen. Auch wenn sich die Gewohnheit eingestellt hat, die im Alltag des Miteinanders nicht ganz ausbleibt. Aber Tom beginnt, etwas zu vermissen, was er früher in Maria gesehen hat: das Kreative, das Mütterliche und das Ungewöhnliche, das Aufregende, das, was man nicht berechnen kann. Das Geheimnisvolle, das Spontane und das Naive. Maria hält dagegen: Wie soll eine einzige Frau all das erfüllen? Das kann gar nicht gehen…

Aber nachdem Tom einmal formuliert hat, was ihm fehlt, wird er seine Ideale nicht mehr los. Und nacheinander begegnet er nun verschiedenen Frauen, die auf ihre ganz eigene Weise für ihn reizvoll werden. Da ist Lehrerin Hanna, die ihn verwöhnt und auf die mütterliche Tour für sich gewinnen kann. Da ist die Aktionskünstlerin und Körpermalerin Mona K., deren Verrücktheit Tom zu reizen beginnt. Da ist die reiche Erbin Lea, die alle erotischen Tricks zu kennen scheint und unberechenbar spontan ist. Und da ist die neue junge Nachbarin Sarah, deren Naivität Tom ebenso rührt wie reizt.

Auf einmal sieht sich Tom in einem Taumel zwischen vier – oder eigentlich: fünf – Frauen, die alle Ansprüche an ihn zu stellen beginnen. Und seine Liebe zu seiner Frau Maria ist ja keineswegs vergessen… Die Glückseligkeit, so viele Frauen kennen zu lernen, weicht schließlich einem Chaos, das sich nicht nur in Toms Gefühlen, sondern auch in Toms Wohnung austobt, als alle Frauen am gleichen Tag über Tom herfallen. Und auch seine Frau Maria ist dabei. Hat sie womöglich ihre Finger in diesem seltsamen Spiel? Und haben Maria und Tom noch eine Chance miteinander…?

Übrigens:

„Meine 5 Frauen…“ ist eine brandneue Komödie von Frank Pinkus, die er wieder für das Weyher Ensemble geschrieben hat, bevor sie auch für weitere Bühnen frei gegeben wird. Fünf Frauen und ein Mann geraten hier in ein komödiantisch-erotisches Tohuwabohu, dem aber auch die Zwischentöne nicht fehlen, in denen die Möglichkeit des Miteinanders zwischen Mann und Frau untersucht werden und in denen der Darsteller des Tom in die verrücktesten und absurdesten Situationen gerät. Und diesen Tom hat Pinkus einmal mehr für Intendant und Vollblutkomödiant Kay Kruppa geschrieben!