
Elwood P. Dowd ist ein rundum netter Mensch. Er liebt seine Schwester Veta und deren Tochter Myrtle, mit denen er zusammen wohnt, über alles. Aber er liebt eigentlich alle Menschen. Lädt sie ein, kümmert sich um sie, ist nett zu ihnen. Gibt ihnen offenherzig seine Visitenkarte. Er ist eben einfach liebenswert, dieser Elwood. Nur hat er offenbar eine Macke: Sein bester Freund ist ein 1, 80 Meter großer weißer Hase namens Harvey, der ihn ständig begleitet. Doch außer Elwood sieht niemand diesen Harvey! Und das führt zu nicht immer ganz einfach zu lösenden Situationen und Peinlichkeiten.
Schließlich sieht Veta nur noch einen Ausweg: Elwood muss in Behandlung. Und die Klinik von Dr. Chumley hat den allerbesten Ruf. Dr. Chumley selbst ist als Psychiater eine Kapazität und hat schon hartnäckigste Fälle heilen können. Und Elwood ist ja ein angenehmer Patient, der sich nicht verweigert, der sich kooperativ und freundlich zeigt. Das Problem verkompliziert sich, als auch Dr. Chumley anfängt, Harvey zu sehen…
Übrigens:
Der große weiße Hase macht die Bühnen der Welt jetzt schon über 60 Jahre unsicher und die Zuschauer glücklich. Mary Chase hat mit ihrer 1943 erschienenen Komödie einen Dauerbrenner geschrieben – und durch die wunderbare Verfilmung mit dem grandiosen James Stewart ist „Mein Freund Harvey“ unsterblich geworden. Diese menschenfreundliche Geschichte ist ebenso amüsant wie berührend, skurril wie schön. Und der Elwood ist eine Traumrolle für einen Komödianten und Menschenspieler – in Weyhe wird Kay Kruppa in die Haut dieses Menschen- und Hasenfreundes schlüpfen.