Zum Beispiel der Krimi-Schrift - steller Hans, der seit seiner Geburt blind ist und sich hier rundum zu Hause fühlt? Oder das Ehepaar Carola und Gerald, das hier seinen geheimen Leidenschaften nach - gehen kann (dem Rauchen und dem Kuchenessen)? Oder Geschäftsfrau Maria, die ihre Internet- Partner vermittlung „Maria und Josef“ zum großen Teil aus dem Café heraus betreibt? Oder der schüchterne Josef, der keinen Job hat und sich im Café aufwärmt, um an seinem Kinder- und Jugend - buch zu arbeiten…?
Hier findet das Leben statt, das Leben im scheinbar Kleinen mit all den kleinen und großen Problemen des Alltags. Gerald zum Beispiel. Seit Jahren ist er arbeitslos. Aber jeden Job kann man doch schließlich auch nicht annehmen, oder? Und wie kann man sich gegen diesen neuen Angestellten der Ge - mein de wehren, der nur dazu da ist, die Falschparker aufzuschreiben? Und wie soll Doris, die so gerne malt, einen Mann finden, der sich freiwillig als Modell für ihre Aktzeich nungen hergibt?
Und wie findet Maria, die nach ihrer frühen Schei dung alles andere als männerfreundlich ist, noch mal einen Mann für sich selbst? Und vor allem die Grundfrage: Wie können sie alle gemeinsam es schaffen, ihr Lieblings-Café, ihren Lebens-Mittelpunkt, ihren Flucht - punkt am Leben zu erhalten…?